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Drei Stufen der Erkenntnis

Freitag, 20. November 2009 | Autor: Bernd

Drei Stufen gibt es im Erkenntnisprozess:

  1. Glauben – Reaktion
  2. Zweifel – Revolution
  3. Wissen – Konservation

Durch diese Stufen müssen wir immer durch,  wir haben keine Chance, nicht beim einfachsten Gedanken, das Schlimmste was uns passieren kann ist, dass wir auf einer Stufe hängen bleiben (Gläubiger, Skeptiker, Lehrer). Nur der Weise (oder natürlich DIE Weise) kann aus diesem Prozess heraustreten UND gleichzeitig in der Spirale der Entwicklung der Erkenntnis aufsteigen.

Und dann geht es wieder von Vorne los, denn das Wissen wird Glauben.

weiter…

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Meinungen und Fakten

Montag, 16. Februar 2009 | Autor: Bernd

Auf meiner Reise nach Indien sagte eine sehr kluge Frau zu mir: “You are very opinionated”, also etwa: du hast zu allem eine feste Meinung.
Ich dachte darüber nach. Mein ganzes Leben lang habe ich die Erfahrung gemacht, dass nur eine kleine Anzahl von Personen auf eine Meinung mit einer fundierten Diskussion antworteten, die weitaus grössere Zahl aber mit Ausweichen oder gar Hass reagierte. Vielleicht war es ja auch ich selbst, der zu sehr auf einer Meinung beharrte, vielleicht sollte ich eher nachgeben, dachte ich, vielleicht sollte ich gar nicht erst eine Meinung äussern um nicht in Gefahr zu geraten?

Nun glaube ich die Ursache dieses für mich befremdlichen Verhaltens zu wissen: Für mich ist, so hoffe ich, eine Meinung der Startpunkt für Denken, mein Nach-denken ist in der Regel ein Denken-Nach-einer-Meinung, sei es meine eigene oder die Meinung eines anderen Menschen. Für viele Menschen aber ist eine Meinung der Endpunkt ihres Denkens, bei dem sie zu glauben beginnen. Wenn sie sich ihre eigene Mein-ung gebildet haben (durch Bildung, wie durch die Aneigung), beginnen sie diese Meinung (wie einen Besitz) so lange zu verteidigen, bis sie sie für eine Wahrheit halten. Diese Verteidigung ist dogmatisch, also gedankenlos, ohne Weiterentwicklung.

Genau das geschieht mit Religionen und Ideologien. Alle grossen Religionsstifter oder Ideologiebegründer wie auch Karl Marx hatten versucht, mit ihren Meinungen Denken anzustiften, aber alle grossen Religionen und Ideologien wurden, sobald sie sich mit Macht verbanden, dogmatisch. Das ist soweit auch notwendig, weil Macht feste Regeln benötigt.

Aber Wissenschaft ist das nicht mehr, es ist Politik. Deshalb ist Wissenschaft zwar machtbegründend, nicht aber machterhaltend. Machterhaltung ist immer mit Glauben und Vertrauen verbunden, Wissenschaft immer mit Zweifel und Kritik.

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Glauben und Wissen

Montag, 3. März 2008 | Autor: Bernd

Der Streit zwischen Glauben und Wissen ist alt. In der Regel werden Glauben und Wissen als unvereinbare Gegensätze angesehen. Das Extrem ist der Streit zwischen extremistischen Gläubigen und “reinen” Wissenschaftlern.

So schreibt Ludmila Carone

“Klare eindeutige, vernünftige Formulierungen und Argumente und nachvollziehbare und dokumentierte Tests und Experimente; das sind die Grundlagen der Wissenschaft und nichts anderes. Subjektive Meinungen und Erfahrungen, die man gemacht zu haben glaubt, haben hier rein gar nichts zu suchen.”

Sie muss sich aber die Frage gefallen lassen: Woran erkenne ich, dass ein Satz “klar, eindeutig und vernünftig” ist? Sind Experimente wirklich und immer hundertprozentig nachvollziehbar? Muss ich, um dem Berichtenden zu glauben (!) jedes Experiment, jede Beobachtung nachprüfen, oder muss ich es nur können? Woran erkenne ich, dass eine Meinung “subjektiv” ist? Wären damit nicht alle Meinungsumfragen von vornherein unwissenschaftlich?

Martin Rundkvist erklärt sich als scientist und schreibt:

“In my opinion, there is only one kind of science, Wissenschaft, vetenskap, that is, the one that aims at finding out the truth about what the world is or has been like. From a fundamental philosophical perspective, archaeology and physics work just the same: not because I think physics are so great and archaeology is too, but because I think the road to solid scientific knowledge in physics is open but precarious, and that it is in archaeology too. … Ask clearly phrased questions, look at the evidence (quasars, amber bead hoards, census data, Victorian novels), draw clearly phrased rational conclusions, present your work to your peers for scrutiny, see who salutes.”

Vielleicht hilft es, sich Glauben genauer anzusehen.

Es gibt mindestens vier Nutzungsarten des Begriffes “Glauben”

  • Ich glaube es weil ich es noch nicht weiß, weil ich dir vertraue und weil ich diese Information für meine Praxis benötige, sie aber nicht selbst verifizieren kann
  • Ich glaube, weil es absurd ist (credo quia absurdum), weil ich es nicht weiß und ich hoffe, nie etwas darüber zu wissen
  • Ich glaube, da ist noch mehr zu wissen oder zu bedenken, genauer, ich weiß da ist noch mehr und dieses Wissen lässt mich immer an der Richtigkeit oder Absolutheit des Wissenschaftsergebnisses zweifeln.
  • Ich glaube, weil und so lange es mir nützt, ich will gar nicht mehr wissen, weil es mir zu anstrengend ist (so nutzen wir alltägliche Gegenstände).

Wissenschaft geht vom Glauben aus – ich meine, wenn ich eine Studie lese, weiß ich, was in dieser Studie steht, nicht was wirklich geschehen ist, denn ich bin nicht im unmittelbaren Wirkungskreis der Forschung, die zur Studie geführt hat, sondern im Wirkungskreis der Studie. Die Wirklichkeit, aus der sich meine wissenschaftliche Welt zusammensetzt, entstammt zu einem nicht unbeträchtlichen Teil dem Glauben anderer Menschen, den diese in Texten, Zeichensystemen und Hinweisen an mich kommuniziert haben.

Woher erfahre ich, dass es Trilobiten, Brachiopoden, Bryozoen, einen Archaeopteryx wirklich gibt? Selbst wenn ich die Steine sehe, die von Wissenschaftlern so benannt wurden – kann es sich auch um künstlicher Reliefs handeln – so lange ich kein Fachmann auf diesem speziellen Gebiet bin, muss ich glauben.

So scheint es auch Björn Kröger zu sehen.

Selbst die Mathematik, die wissenschaftlichste aller Wissenschaften geht von Glaubenssätzen aus:

“Nehmen wir mal an, es gäbe eine Entität, die Eins ist, unteilbar und unterscheidbar von anderen Eins – dann kann ich das ganze Gebäude der Mathematik darauf errichten”.

Dieses auf einem Glaubenssatz – ähnlich wie in einer beliebigen Religion gegründete Gebäude hat dann solche praktischen Resultate dass sie zur Newtonschen Physik führen.

Was geschieht nun wenn dieses “Eins”, der euklidische Grundglaubenssatz erschüttert wird, wie z. B. durch das Leibniz’sche Differential, das ja bekanntlich sagt:

“Nehmen wir mal an, es gäbe eine Entität, die gleichzeitig etwas ist und aber gegen Null geht, also Einheit von Sein und Nichtsein ist – dann können wir ein logisches Gebäude darauf errichten”

- dieses logische Gebäude hat dann so praktische Sachen wie Weltraumflüge, Atombombenexplosionen und die Beschreibung von Kurven ermöglicht.

Wo bleibt hier das Klare, Eindeutige, gar Vernünftige?

Also Mut, integrieren wir den Glauben in die Wissenschaft. Anzunehmen, dass es Eiszeiten, Meteoriteneinschläge, Gott und Götter, Göttinnen und Geister gibt ist ein Ausgangspunkt in der Wissenschaft, mitunter ein Lemma.

Der Unterschied besteht darin, wie wir mit den Glaubenssätzen umgehen:

Der wissenschaftlich denkende Mensch geht vom Glauben auf das Wissen, hinterfragt, will es genauer wissen. “Ich glaube, weil ich es noch nicht weiß”.

Der obskurant denkende Mensch geht vom Wissen auf den Glauben: “Ich glaube um es nicht wissen zu müssen”

Nehme ich “Gott”, diese missbrauchte Zeichenkette G-O-T-T wie jede beliebige andere Zeichenkette, als Variable, als Leerstelle für etwas, für das ich noch keinen Begriff habe, so wie Phlogiston für den Wärmeeffekt als ich mir alles nur als stofflich vorstellen konnte, kann ich diese Leerstelle durch Wissen auffüllen. So konnten die ersten Kosmonauten und Astronauten durch Augenschein sicherstellen, dass sich im Himmel kein Gott beobachten lässt.
Statt “Ich glaube an Gott im Himmel!”, konnten diese Wissenschaftler sagen: “Ich habe keinen Gott gesehen”
Das ist kein Atheismus. Atheismus heißt: Ich glaube, dass es Gott nicht gibt!
Mark Twain soll mal formuliert haben:
“Es ist nichts schwerer zu beweisen als die Nichtexistenz von etwas das nicht existiert!”
Für einige Theologen wanderte ihre Vorstellung von Gott so in das noch nicht Erforschte, z. B. die Psyche, zurück, sie sind Wissenschaftler, sie suchen weiter, andere ignorieren diese Erkenntnisse, sie beten immer noch “Gott im Himmel”, wohl weil ihnen das Symbol wichtiger ist als die Sache selbst, weil sie dieses Wissen nicht wollen.
Was den Laien vom Wissenschaftler unterscheidet, ist dass Wissenschaftler beim Glauben nicht stehen bleiben. Das gilt auch für die Wissenschaftler(innen), die sich mit dem Glauben beschäftigen.
Wer Wissenschaftler ablehnt, will uns alle zu Laien machen, will den Glauben nicht hinterfragen.
Lustig ist doch, dass auch die Obskuranten ohne Probleme die praktischen Produkte der Wissenschaft, wie z.B. das Internet nutzen um das Bedürfnis von Menschen “nicht wissen zu müssen” zu unterstützen.
Was ich viel interessanter finde ist, DASS es ein solches Bedürfnis nach dem Nichtwissen gibt, nach der Einschränkung des Bewusstseins, so wie uns zu viel Alkohol vor dem Denken schützt.
Ebenso wie bei jeder wissenschaftlichen Frage folgt die pragmatische Frage: “Welchen Nutzen kann ich aus dem Wissen um dieses Bedürfnis ziehen?”
Die Obskuranten haben schon eine Lösung gefunden – sie gründen Kirchen und kassieren Steuern …
Diejenigen Gläubigen, mit denen ich gerne rede, sind die, welche sich selbst fragen, auch die Wissenschaftler fragen: “Was tut ihr da? Ist die Zündung einer Atomwaffe wirklich eine so gute Idee, die Lösung des komplizierten logistischen Problems der Massenvernichtung von Menschen wirklich ein sinnvolles Anwendungsgebiet der Wissenschaft?”
Hier ergibt sich eine neue Dimension des Glaubens, nämlich die Dimension, die sagt: Wir glauben, wir können uns nie sicher sein, richtig zu liegen, lasst uns noch mal nachschauen, noch mal vordenken …

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Die Gretchenfrage nach dem Glauben

Montag, 20. August 2007 | Autor: Bernd

Letztens im Garten auf einer Party wurde mir die Gretchenfrage gestellt. Ihr wisst schon, die Frage:

Gretchen: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“

Als Faust ausweicht, fragt sie nach: „Glaubst du an Gott?“ und „So glaubst du nicht?

Wonach wird da eigentlich gefragt? „Glaubst du an Gott?“ Auf meine Nachfrage, was unter Glauben und was unter Gott verstanden wird, gab es Verständnislosigkeit und, vor allem, keine Antwort.

Glaube steht in meiner Begriffswelt als Gegenbegriff zu Wissen. Glauben muss ich was ich (noch) nicht weiß.

Gott und die Götter steht für das was ich nicht anders benennen kann. Das Wort “Gott” ist ein Platzhalter. Sobald ich einen Begriff einer Sache habe, benötige ich diesen Platzhalter nicht mehr.

Nur noch wenige Menschen auf der Welt benötigen den Gott Zeus um Blitze zu bezeichnen.

Zeus ist jetzt anders ausdrückbar: Naturerscheinung, elektrische Entladung. Plasma. Mit einem Blitzableiter sind die schrecklichsten Folgen dieses Naturereignisses zu verhindern oder zumindest zu mildern. Es gibt also eine vernunftgeborene Maschine, den Blitzableiter, die den Blitz unter die Macht der Menschen stellt. Damit hört der Blitzeschleuderer Zeus auf zu existieren.

Was bedeutet die Frage “Glaubst du an Gott?” also wirklich? Sie bedeutet: Gehörst du zu uns? Unterwirfst du dich unserer Denkbeschränkung? Bist du genauso wie wir bereit, nicht mehr weiter zu denken? Bist du genauso wie wir? Das ist genau der Punkt, bei dem die Religion ins Spiel kommt. Das Versammeln in einer Kirche, die Gemeinsamkeit ist anscheinend nur möglich, wenn nicht weiter gefragt, nicht weiter gebohrt, nicht weiter gedacht wird. Das Dogma ist verbindend.

Was mir bei den praktizierten Religionen oft fehlt, ist die Lockerheit, der Pragmatismus, mit der z. B. die Mathematiker, deren Wissenschaft ähnlich wie eine Religion aufgebaut ist, an die Dogmen ihrer Wissenschaft – hier heissen sie Axiome, herangehen.

Ein Mathematiker sagt: “Nehmen wir mal an, es gäbe, entgegen den Vorstellungen unseres gesunden Menschenverstandes und der formalen Logik, eine Zahl die nicht Null aber auch nicht etwas ist. Nennen wir diese Zahl d. Nun können wir die Infinitesimalrechnung auf dieser Zahl aufbauen und eine ganze Menge von praktischen Problemen der Kurvenberechnung in praktisch verwendbarer hinreichender Genauigkeit lösen, die wir mit dem gesunden Menschenverstand und der formalen Logik bisher nicht lösen konnten.”

In der Religion hieße das in der selben Sprechweise: “Nehmen wir an es gäbe eine Wesenheit, die Wirkung auf uns ausübt (als Fatum) und auf die wir wirken können (durch unser Verhalten und/ oder unsere Gebete). Nennen wir diese Wesenheit Gott. Dann können wir mit diesem Gott eine ganze Reihe sonst unlösbarer moralischer und gesellschaftlicher Probleme, wie z. B. die Überwachung des heimlichen Handelns (Gott sieht alles!), einen allgemein verbindlichen Verhaltenskodex (christlich, islamisch), eine Sicherung von Sitten, lösen.”

Also, wie hältst du es nun mit der Religion?

Ich beobachte. dass die Religion als Zuchtwerkzeug und Trost für die Massen wirkungsvoll, also nützlich für jede Art von Herrschaft ist. Sie wirkt ausserdem als Opiat, also beruhigend.*

Die Kirche dagegen ist nur eine Form der Nutzung von Religion für Macht – eben weil sich die Kirche als die Vereinigung von Menschen versteht. **

Ich benötige sie nicht. Ich achte sie als Quelle für Kreativität und Kultur (wie des schönen Gebäudes im Kopf dieses Blogs, der Akropolis). Ich würde, im Gegensatz zu den Glaubenskriegern jeder Farbe, nie eine Kirche zerstören.

Als Fessel für menschliches Denken halte ich Glauben und Religion für gefährlich. Als Basis für menschliches Verhalten und hinreichend sicherer Ausgangspunkt für Gedankengebäude im Sinne eines mathematischen Axioms ist sie zweckmäßig. Zweckmässig ist aber auch ein Dolch, um Menschen zu ermorden, zweckmäßig ist Brot um Menschen zu ernähren. Zweckmäßig heißt noch lange nicht gut. Die Form der Religion ist dabei zweitrangig, wenn nicht sogar zu vernachlässigen. Ein Krieg zwischen den Religionen um Vorherrschaft ist unsinnig und immer verlogen.

Es geht also um die Verwendung der Religion wie um die Verwendung eines Dolches, die über meine Stellungnahme entscheidet.

Eine Religion, die Menschen zusammenführt, Verständnis und Zusammenarbeit ermöglicht, ihnen Hoffnung macht und in schwierigen Zeiten eine sichere Stütze ist, ist ebenso gut und nützlich wie das Einmaleins, das ich benutze, um meine Finanzen zu berechnen oder meine Bücher zu zählen. Ebensowenig, wie ich das Einmaleins benutzen würde, um komplizierte Kurvenberechnungen zu machen oder einen Weltraumflug zu planen, ebensowenig würde ich mich mit den Mitteln der Religionen zufriedengeben, um meine persönlichen und alltäglichen Probleme zu lösen oder mir Gedanken um die Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse zu machen.

Wie halte ich es also mit der Religion? So weit sie reicht nutze ich sie auch, wenn sie nicht reicht, bin ich bereit ihre Grenzen zu überschreiten, und andere Möglichkeiten auszuprobieren.

—-

*Anmerkung: Dr. Blume (dessen Blog ich mit Interesse lese und den ich auf Grund seines Wissens empfehlen kann) nimmt an, dass die Gretchenfrage eher die nach sexueller Sicherheit ist. Seine Vorstellung scheint zu sein: Ist er religiös, ist er auch treu und steht zu seinem Kinde. Nun, treu kann ein Mensch auch ohne Religion, gar ohne Trauschein sein, und untreu kann er oder sie auch mit der Religion sein. Nicht umsonst ist Ehebrecherei in allen Religionen eine der am schärfsten verfolgten Sünden. Würden die Gläubigen nicht massenhaft ehebrechen, bräuchte man solch eine Regel gar nicht.

** Anmerkung 2 und hier die andere Seite des Christentums:
Deschner, der Kirchenkritiker
und hier eine Sendung über ihn:
Teil 1:

Teil 2:

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