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Liebe ist

Samstag, 10. Oktober 2009 | Autor: Bernd

Liebe ist kein Weil sondern ein Trotzdem. Deswegen stösst sie auch zu. Wir sind nicht frei in der Liebe. Wir müssen damit einfach klarkommen.

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Kindern gehört die Welt

Samstag, 10. Oktober 2009 | Autor: Bernd

Den Kindern gehört die Welt, aber sie wissen es nicht.
Ihr Verhalten ist eines welches keine anderen Besitzer zuläßt, wohl aber andere Besitzer erleidet, weil es permanent und wesenseigen grenzüberschreitend ist.
Kinder erleben so die Welt als etwas, was bereits besetzt ist aber auf unerklärliche Weise Freiheiten bietet.
Diese Freiheiten entstehen durch die Nichtbeachtung durch Erwachsene und an Orten, welche von Erwachsenen nicht oder kaum beachtet werden, aber für Kinder Refugien sind. Für mich waren das Waldwiesen, Holzlager am Bahnhof, Heuschober, der Wald, Dachböden, Bäume – alles Welten ohne Beschränkungen.

Allein schon das Nennen dieser Welten ruft alle Erinnerungen wieder wach, Düfte, Geräusche, Lichter, als wäre es gestern gewesen.

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Metaphorical lyrics of programmers

Dienstag, 29. September 2009 | Autor: Bernd

“Imagine, if you would, that you could hear programming languages. perl would sound like english, python like german. php would sound like someone vomiting.”

http://pedrofigueiredo.org/blog/2009/02/movable-type-v-wordpress.html

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Phantomschmerzen sind real

Freitag, 26. Juni 2009 | Autor: Bernd

Wer sich mit Lacan beschäftigt, stösst auf die Kategoriengruppe Reales-Symbolisches-Imaginäres. Sogar eine eigene Abkürzung (RSI) existiert dazu. Literatur über diese Kategoriengruppe macht es nicht leichter, dieses Begriffsgebilde zu verstehen, wenn es denn überhaupt um ein Verstehen gehen kann.

Angeregt durch eine Sendung über Phantomschmerzen in amputierten Gliedmassen will ich versuchen, mein Verständnis dazustellen:

Wir haben ein dynamisches, das heisst veränderliches, Bild (Image, Imago) von unserem Körper oder/und Leib. Dieses Bild ist Ganz, es ist vollkommen und es ist damit das Objekt unserer Selbstliebe. Was wir an uns lieben können, ist immer ein ganzes Bild.

Dieses Bild kann auch das Bild eines Anderen sein, eines Helden, eines prominenten Menschen, eines Idols oder eine Zusammensetzung aus vielen Elementen. Mein Ich kann sich so aus dem zusammensetzen was wir von Anderen wissen bzw. zu wissen glauben …

Wenn wir nun versuchen, herauszufinden, wie unser Körper wirklich beschaffen ist, oder wenn wir durch die Reaktionen unserer Umwelt – die Wirkung, unsere Wirklichkeit, darauf aufmerksam (gemacht) werden, dass unser Bild, unser Imaginäres irgendwie nicht kongruent mit unsererer Realität sei, werden wir mit etwas überwältigendem, massivem Unfassbaren konfrontiert. Wir erfahren, dass Ich ein Anderer ist. Die Konfrontation unseres Ich mit dem als schreckhaft als Anderen Erfahrenen wird durchaus durch Selbstzweifel, Selbstverleugnung, Selbstverstümmelungen oder Selbsterweiterungen (Kleidung, Schönheitsoperationen) begleitet.

Dieses Reale, also genau genommen etwas welches einerseits wir und andererseits Andere über uns wissen, konstituiert sich aus Beobachtungen, welche uns durch unsere Sinne gegeben werden (M-ein Fuss, m-ein Bein, m-eine Reaktion) oder das uns durch die Spiegelung Anderer gegeben wird (M-ein-ungen Anderer über uns, Du bist …, unser Bild im Spiegel) Dieses Reale aber ist immer zerstückelt. Es ist nur unsere Vorderseite, es ist nur unsere augenblickliche Stimmung, es ist eine Bemerkung, vor langer Zeit beiläufig fallen gelassen. Weil wir an diesem Bild gemessen werden, weil sich das Verhältnis der Anderen zu uns aus diesem, aus deren Bild speist, ist dieses Bild wichtig, mächtig. Aber es ist nicht in unserer Macht. Jede Erfahrung des Realen das unser stärkstes Begehren befriedigen soll, ist so automatisch und ungetrennt schmerzhaft. Es ist die Erfahrung der Macht Anderer der wir machtlos ausgesetzt sind. “Die Hölle, das sind die Anderen!” sagt Sartre dazu.

Genuss und Verletzung finden im selben Moment des Akts der Erfüllung des Begehrens statt.

Wer Menschen beobachtet, welche Digitalphotos von sich oder Gegenständen anfertigen, sieht extrem unterschiedliches Verhalten. Bei der Photographie von Gegenständen wenden sich diese Menschen  in der Regel unmittelbar nach dem Auslösen vom Objekt ab, geradezu abgestossen wie von etwas, dem man gerade ein Unrecht zugefügt hat. Das gewonnene Bild wird wie gestohlenes Eigentum kurz kontrolliert und dann “weggesteckt” (taking pictures). Bei der Photograpie von Personen wird das Photo meistens sofort allen Beteiligten präsentiert, welche dann in ein Jauchzen ausbrechen, welches immer in der Reihenfolge 1. das Wiedererkennen von sich selbst und 2. der anderen Menschen auf dem Foto begleitet.

Aber beim Akt des Photographierens von Personen findet auch ein Machtakt statt, der von den Personen im Akt des Photographiertwerdens, des In-Besitz-genommen Werdens, wie bei einem Sexualakt als durchaus unangenehm empfunden und geäussert werden kann. Diese Angst vor dem Realen, die Angst im Akt des Erzeugens einer Realität, die mich verändern könnte, hindert uns trotzdem nicht immer am Jauchzen bei der Betrachtung des Photos, wie uns der Schmerz nicht immer an der Lust beim Sexualakt selbst hindert, es sei denn, es liegt bereits eine schwere Persönlichkeitsstörung vor.

Es gibt kaum einen Menschen, der nicht gerne und lange in den Spiegel schaut, nicht sein Horoskop liest, eine Meinung über sich erfragt, um sich zu erforschen. Aber das nicht nur angenehm, wir sehen im Spiegel auch Sachen, die wir nicht gerne in unserem Image haben, Leute sagen uns auch Sachen, die wir nicht gerne hören. Es entsteht eine Art von Hassliebe zu den Quellen unseres Realen. Der Spiegel, der Partner, Vater und Mutter, das Horoskop, die Beurteilung, der IQ-Test. Wir können nicht ohne sie, aber jedes Wort, jeder Blick ist Genuss und Verletzung zugleich.

Daher das Lachen, die spannungslösende Zwerchfellzuckung, das ruckartige Ausatmen oder die Aggression, das Weglaufen, der Schlag, das Duell (Sie haben mich fixiert, mein Herr! oder neuer: Was guckst du!) als typische Reaktion auf unsere Realitätserfahrung.

Aus der lust+schmerzhaften Spannung zwischen dem Imaginären und dem Realen speist sich dann das Symbolische, jene vielschichtige Welt, der Sprache eng verwandt – wie Lacan vermutet, mit der Sprache identisch – wie Wittgenstein glaubte (Die Tatsachen im logischen Raum sind die Welt), eine Welt in der wir unser gewahr werden, in der wir uns ausdrücken, aktiv spiegeln. Das Symbolische ist die Form, in der wir versuchen, die Macht über die Bilder Anderer über uns wiederzugewinnen.

Ist das Reale erst Genuss, dann Schmerz, welcher weggelacht oder weggeweint werden muss, so ist das Symbolische erst Schmerz, unser Produkt, unser Werk, in unserer Macht, unter Schmerzen empfangen und unter Schmerzen geboren, um dann mit Jauchzen und freudigem Interesse begrüsst und akzeptiert zu werden. Von den ersten Fäkalien, die wir als Kleinkinder als etwas von uns, etwas von uns geschaffenes, Getrenntes aber Unseres fasziniert betrachten (und noch als Erwachsene üben sie diese Gewalt aus, wie Manzoni bewies) bis zu den Fotos von uns und unseren Lieben, unserer Religion, unseren Glaubenssätzen, unseren Meinungen, unseren Produkten, unseren Kunstwerken, deren Beurteilung durch Andere wir uns in Galerien und Kirchen aussetzen, aber deren Negativbewertung mit Aggressivität, Verletztheit zu ertragen oder zu begegnen versuchen, bauen wir eine Ganze Welt des Symbolischen um uns herum, die die Wirklichkeit des Realen aussprechbar und damit erträglich macht.

Das abgetrennte Bein bleibt so sehr Unseres, dass wir die Schmerzen fühlen, als wäre es noch da. Und ja, es ist real nicht da, es ist negatives wirkliches Dasein, wie unsere Schmerzen wirklich sind. Erst wenn eine Therapie, eine Schulung unser Selbstbild, unser Image ändert, uns nicht mehr als Beinlose, also als jemand mit einem Mangel; einem Loch in das Begehren einströmen kann, begreifen, aussprechen lässt:

  • Arme=Geldlose;
  • Arbeitslose;
  • geistig Behinderte;
  • Gottlose A-theisten;
  • Schwanzlose Frauen, die keinen Phallus haben, also deren Geschlecht Verkörperung eines Mangels ist,

erst wenn eine solche Therapie oder Schulung uns als ganzes Image wiederherstellt

  • Leute, die kein Geld benötigen = Hippies
  • Menschen, denen die Gesellschaft Mittel zum Lebensunterhalt bereitstellt, um sich eine neue selbstbestimmte Existenz aufzubauen = Arbeitsamtsfinanzierte
  • Menschen mit speziellen Fähigkeiten, welche erfolgreich sein können = Savants – Forrest Gump
  • Freigeister
  • ein Geschlecht, das nicht eins ist sondern ZWEI, mit zwei Lippen die einander bei jeder Bewegung geradezu selbstgenügsam streicheln-Luce Irigaray)

erst dann können wir wieder gesund sein, ganz sein, wieder leben.

Borromäische Knoten

Borromäische Knoten

Die Verschränkung von Realem, Symbolischem und Imaginärem in einem borromäischen Knoten ist selbst ein Bild der Verschränkung realen Schmerzes und realer Lust. Dasselbe und doch nicht dasselbe, getrennt und immer verbunden, gemeinsam und doch selbständig.

Schulung oder Therapie hat die Aufgabe, Welt denkbar zu machen.

Philosophie ist die Arbeit, die die Welt DENKBAR macht.

Wittgenstein: tractatus 3.02 Der Gedanke enthält die Möglichkeit der Sachlage, die er denkt. Was denkbar ist, ist auch möglich.

Etwas denkbar zu machen, heisst demnach, etwas möglich zu machen. Freilich bedarf es immer noch der Tat als letzte Bedingung einer Sache, um etwas in Existenz zu bringen. (Wenn alle Bedingungen einer Sache vorhanden sind, tritt sie in die Existenz. Hegel)

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Meinungen und Wissen

Sonntag, 5. April 2009 | Autor: Bernd

“Knowledge is just opinion that you trust enough to act upon.”
(Orson Scott Card)
(Wissen ist nur Meinung, auf deren Basis du dich traust zu handeln.)

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Trennen und Unterscheiden

Mittwoch, 1. April 2009 | Autor: Bernd

Begriffe sind voneinander nicht zu trennen, nur zu unterscheiden. Sei vorsichtig mit dem Terminus “trennen”, der hat zu zweitausend Jahren sinnloser philosophischer Diskussion geführt (Sein-Bewusstsein). Was du getrennt hast, musst du wieder zusammenfügen. Und es wird dir passieren was Hegel beschrieben hat als Einen, der versucht die Teile eines Menschen wieder fein säuberlich zusammenzufügen, den er auseinandergenommen hat und doch kein Leben mehr hineinbringt.

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Wandel der Zeitvorstellung

Mittwoch, 1. April 2009 | Autor: Bernd

Wenn sich das Selbst in der Zeit bewegt, gibt es gelegentlich Revolutionen in der Zeitvorstellung und Zeitwahrnehmung:

“Selbstdarstellung über Mode ist naheliegend, weil sich Identitäten in modernen Industriegesellschaften beispielsweise eher über Karriere als über Herkunft definieren.” (Brit Beneke)

Das heisst ja auch, dass sich das Zeitdenken an der Schwelle zum Industriezeitalter gewandelt haben muss.
Definiere ich mich über Herkunft, also über den Stamm, die Eltern, als Sohn/ Tochter von …, ist meine Zukunft durch die Herkunft bedingt, muss ich mich um die Sicherung und Fixierung meiner Vergangenheit kümmern. Ich muss Geschichte-n schreiben, ich muss Stammbäume produzieren und aufbewahren, ich muss Besitz fixieren, ich muss mich auf vergangene Taten meiner Vorgänger berufen. Altes ist schön, begehrenswert und wird geachtet. Ich werde versuchen, es so zu machen, wie es meine Vorgänger getan haben. Mein Blick wird immer auf die Vergangenheit fixiert sein. Mein Erbe wird mich für die Überraschungen der Zukunft sichern.
Definiere ich mich über Karriere, so ist die Vergangenheit uninteressant. Mehr noch, ich bin interessiert daran, die Vergangenheit uninteressant zu machen. Ich werde Geschichten überraschender Genies, die aus dem Nichts auftauchen, überraschender Zufälle, die sich einfach so, ohne mein Zutun ergeben, produzieren. Ich werde mich mit Möglichkeiten, mit Freiheit umgeben (Komm ins Offene!). Ich werde stolz sein, Dinge NICHT mehr so zu machen, wie es meine Vorgänger getan haben. Mein Blick wird immer auf die Zukunft fixiert sein.

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Philo-philosophie

Sonntag, 29. März 2009 | Autor: Bernd

Bin ich ein Philosoph?

Nun, ich habe Philosophie studiert, ich habe in so etwas wie Philosophie promoviert, ich lehre gelegentlich Philosophie. Ich liebe die Weisheit.

Aber ein Philosoph sein?

Korrekt werde ich mich in der Öffentlichkeit als einen Liebhaber von Philosophie bezeichnen, einen, der Spass an der Philosophie hat – philspass.

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Arroganz und Überheblichkeit der Philosophen

Sonntag, 29. März 2009 | Autor: Bernd

Eine meiner wichtigsten Erfahrungen beim Schreiben ist, dass falscher Respekt vor anderen Meinungen nicht hilft. Was im Alltag wichtig ist, die Fähigkeit zur kritiklosen Anerkennung des Existenzrechtes anderer Auffassungen, ist im wissenschaftlichen Alltag gefährlich. Hier ist an ALLEM zu zweifeln, alles in Frage zu stellen und jede(r) Andere als potentieller Dummkopf oder möglicherweise im Irrtum befangen, zu sehen.
So hat zum Beispiel Heidegger, der sich als Schüler von Husserl sieht, in seiner Einleitung zu den Grundproblemen der Phänomenologie Sätze geschrieben, die das grundsätzliche Husserlsche Herangehen in Frage stellen, sein Werk als grossen Fehler entdecken.

Einen Wissenschaftler ehren und respektieren heisst, sich auf seine oder ihre Schultern zu stellen, ihn zu treten, sich über ihn zu erheben, die Leiter wegzuwerfen (war ne gute Leiter, aber nun brauche ich mich nicht mehr leiten lassen!).

Respekt erweisen heisst in der Wissenschaft, diese Thesen als Leiter, als Schulter, als Stütz-punkt zu akzeptieren. Das heisst nämlich auch Vertrauen und Achtung. Kein Wunder dass Wittgenstein genau das in seinem berühmten Satz eingefordert hat!
Auf die Aussagen eines schleimigen, unklaren, unsicheren oder gar verlogenen Schreibers kann sich keiner stützen. Wir würden mit unserer Denkbasis zusammenbrechen.
Die Fundamente unserer Philosophien können nur mit den klaren Gedanken gebaut werden, den genialen Fehlern und Einseitigkeiten, den Irrtümern welche entstehen, wenn jemand konsequent den falschen Weg bis zum Ende geht und uns den falschen Weg weist und damit erspart. Einen Philosophen ehren, heisst, ihn kritisieren. ihn (oder sie) der Kritik würdig zu finden. Genau das war es, worunter Nietzsche so gelitten hat: Dass zu seinen Lebzeiten kaum ein grosser Denker existierte, der ihn kritisiert hat, nur eine Frau, die das konnte, Lou …
Daher vielleicht sein Misstrauen und seine Abneigung gegenüber den anderen Frauen …

Hegel sagt auch, dass die Philosophie nichts für den Pöbel ist, ihrer Natur nach etwas Esoterisches (“Über das Wesen der philosophischen Kritik überhaupt”) und Heidegger ergänzt: “Die Ansprüche und Maßstäbe des gesunden Menschenverstandes dürfen keine Geltung beanspruchen und keine Instanz darstellen bezüglich dessen, was Philosophie ist und was sie nicht ist.” (Grundprobleme der Phänomenologie. Klostermann. 1975 S. 19)

Das dürften einige der Gründe sein, weshalb Philosophen oft als überheblich, respektlos und arrogant bezeichnet werden.

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Vorgesetzte und Lebensgestaltung

Freitag, 20. März 2009 | Autor: Bernd

Wenn die Menschen über ihr vergangenes, gegenwärtiges oder zukünftiges Leben sprechen, sprechen sie, so erlebe ich es jedenfalls, meistens in einer passiven Form.
Leben ist etwas, was ihnen zustösst. Das Hauptmoment ist das Ereignis. Die Aktivität in ihrer Lebensgestaltung kommt von aussen, von anderen Menschen. Ihre Vergangenheit wurde von Eltern, Lehrern, MitschülerInnen und jeweils bösen oder guten Menschen gestaltet.
In ihrer Gegenwart sind sie wieder Menschen ausgesetzt und ihre Zukunft ist von mehr oder weniger schlechten Vorzeichen überschattet in denen mehr oder weniger gute Menschen versuchen werden ihnen ihr Leben zu verderben. Und so sehen dann auch ihre Diskussionen aus. Manchmal glaube ich, dass Vorgesetzte erfunden wurden, um diesen unbestimmten Gestaltern unseres Lebens ein Gesicht zu geben.
Die Macht des Opfers zeigt sich in der Beständigkeit dieser Art über sein Leben nachzudenken oder sein Leben vorzudenken.
Wer Andere hat, die er verantwortlich machen kann für das eigene miese Leben, scheint sich sicherer zu fühlen, als wer sich selbst für seine Lebensgestaltung verantwortlich fühlt.

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