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Beiträge vom » April, 2008 «

Lies or stories? Lügen oder Stories?

Montag, 28. April 2008 | Autor: Bernd

Every lie has a partner – the person who wish to believe in lies. That’s the reason why stories are more then lies. Stories are deliberately told as something which truth is not in the told facts but in emotions, inner pictures or moralic ideas. (More about this topic you may find here (in german language).


Die Lüge hat einen Partner, nämlich die Menschen, die an die Lüge glauben wollen:

Mehr über die Lüge vom philosophischen Standpunkt: hier.

Eine Story ist deshalb mehr als nur eine Lüge, weil sie absichtlich als etwas erzählt wird, bei dem der Wahrheitsgehalt nicht in der berichteten Tatsache, sondern im vermittelten Gefühl, inneren Bild oder der moralischen Grundaussage liegt.

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Lügen oder Stories?

Montag, 28. April 2008 | Autor: Bernd

Es heißt nicht umsonst: “Er lügt, wie gedruckt!” Was ist eine Lüge? Eine Lüge ist eine Aussage, deren Nichtübereinstimmung mit der Wahrheit dem Aussagenden zum Zeitpunkt des Aussprechens bekannt ist.

Damit unterscheidet sich eine Lüge von einer Unwahrheit. Die Lüge ist ein Sonderfall der Unwahrheit, so wie Wahrheit und Falschheit Eigenschaften von Aussagen sind, die über Sachverhalte getätigt werden.

Eine Lüge ist immer vorsätzlich und verfolgt in der Regel einen Zweck.

Sonderfälle der Lüge sind die Notlüge und die Lügengeschichte. Die Notlüge wird angewandt, um Schaden vom Lügner abzuwenden, die Lügengeschichte wird angewandt, um Spass zu haben ohne Andere zu gefährden.

Die Lüge ist in der Kommunikation der Normalfall, die Wahrheit eine Ausnahme. Kommuniziert wird immer mit Zwecken (im Unterschied zum Zwitschern). Diese Zweckmäßigkeit macht es nötig, dass dem Kommunikationspartner (und alles das gilt natürlich auch für Frauen) gesagt wird, was dem Kommunikationszweck nützt.

Diesen Alltag kennen wir unter dem Titel “Nachrichten” von Politikerreden und Kriegsbegründungen (vgl. die sogenannte “Brutkastenlüge” zur Begründung des zweiten Golfkrieges durch den jetzigen amerikanischen Präsidenten, die Rauschgift- oder die Terrorhysterie), von Bewerbungsgesprächen und Quartalsberichten. Diese Tatsache hat Watzlawick sogar dazu geführt, zu behaupten, dass Kommunikation zwischen Hierarchieebenen gar nicht als ehrliche Kommunikation möglich ist.

Ganze Generationen von Aufdeckungsjournalisten geben ihr Leben hin, um solche Lügen aufzudecken. Mitunter treten sogar die Lügner selbst, wie gewisse gern gekaufte Zeitungen mit grossen Buchstaben, als Entlarver auf.

Diese Tatsache und die Tatsache, dass gerade diese Zeitschriften, bei denen den Käufern und Käuferinnen bekannt ist, dass es Lügenblätter sind, besonders gerne gekauft werden sollte einen, der sich mit dem StoryWay beschäftigt, neugierig machen.

Und das macht es auch :-)

Lügen und Stories liegen eng beieinander. Die Wahrheit einer Aussage ist im Alltag weitestgehend irrelevant, weil wir im Alltag aus Interesse sprechen, also um etwas zu erreichen. Der Zweck der Aussage ist (auch moralisch) ausschlaggebend, nicht der Wahrheitsgehalt.

Und Lügen erzeugt mehrfach Lust:

  • Einmal beim Aussprechenden, weil er/ sie etwas weiss, was andere nicht wissen. Hier liegt auch der Reiz des Rätselspiels oder des Quiz 
  • Zum Anderen beim Belogenen, weil er/ sie beim Aufdecken der Lüge als Opfer auftreten kann und daraus moralischen Gewinn zieht. 
  • Drittens bei den Beobachtern, die als Hobbykriminalisten bei der Aufdeckung der Lüge dabei sind, Schuld verteilen und abgeben können oder gar den Prozess des Lügens von draussen beobachten, als Welttheater geniessen können.

Deswegen müssen Romane, Märchen, Sagen nicht wahr sein, sondern nur gut und gut sind sie, wenn sie etwas bewirken. Sehr gut sind sie wenn sie bewirken, was die Verfasser bewirken wollen, überraschend sind sie, wenn die Geschichten etwas bewirken, das die Verfasser nicht berücksichtigt oder beabsichtigt haben.

Arten der Lügen:

  • Der Lügner lügt, der Belogene weiss nichts von der Lüge – das ist ein Verbrechen
  • Der Belogene weiss, dass er belogen wird, und hat seinen heimlichen Genuss aus diesem Wissensvorteil – das einseitige Spiel
  • Der Lügner weiss, dass der Belogene weiss, dass der Lügner lügt – beide haben heimlichen Spass am Spiel, das heimliche doppelte Spiel
  • Der Belogene weiss, dass der Lügner weiss, dass der Belogene weiss dass der Lügner lügt – das Spiel wird pervers oder langweilig (das ist in Ehen weit verbreitet, aber auch bei der langjährigen Belegschaft eines Unternehmens).

Schließlich gibt es die jeweils dazu gehörigen Publikumsspiele, bei denen das Publikum als unbeteiligtes Drittes entweder weiss, dass gelogen wird, oder nicht weiss, dass gelogen wird und je nach dem, Genuss an der Aufklärung oder Genuss am Recht auf Entrüstung hat. 

Zu jeder Lüge gehört so in der Regel auch je(man/frau)d, der belogen werden will. Die Lüge ist ein Spiel, eine Abart des Storytellings.

 

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Pat Condell über Religion

Sonntag, 13. April 2008 | Autor: Bernd

In der grossen Gruppe angloamerikanischer Atheisten ist Pat Condell, hier ist sein Youtube Channel, eine besonders eloquente Persönlichkeit. Es lohnt sich, seine Videos zu sehen. Der einzige Einwand gegen ihn ist für mich, dass er die Bedeutung ideeller Realität zu unterschätzen scheint. Atheisten bestreiten die Existenz Gottes, beweisen aber nur die objektive Nichtexistenz Gottes. Die Existenz der Wesenheit, die als Gott bezeichnet wird, wird aber nicht ohne Grund in die Transzendenz (also über unsere jeweils gegenwärtigen Wahrnehmungsmöglichkeiten hinaus auf hohe Berge, den Himmel, das All oder in die menschliche Psyche) verlegt. Subjektiv real existieren Gott und die Götter für die Gläubigen. Und diese Realität ist genau so sicher und beeinflusst unser Verhalten (inklusive unserer Bereitschaft, Geld auszugeben) wie die Realität von Filmhelden, von Geldwerten oder unserer privaten Familiengeschichte.

Dass es Institutionen gibt, die die Bedürfnisse, die diese subjektive Realität begleiten ausnutzen und durch objektive Realitäten ergänzen, ich meine damit einige Banken, Kirchen, TV-Prediger, Bischöfe, Versicherungsvertreter, Betrüger, Propagandisten, Parteien, ist ein ganz anderes Ding.

Die Kirchen und das Verhalten von Gläubigen zu kritisieren ist etwas Anderes, als die Religion zu kritisieren.

Noch einmal: Atheisten leugnen die Existenz Gottes. Philosophen interessieren sich dafür, in welcher Form das, was mit dem Wort “Gott” bezeichnet wird, existiert. Atheismus ist deshalb ein politischer Standpunkt, Philosophie ist wissenschaftlich.

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Events (Ereignisse) and Stories

Dienstag, 8. April 2008 | Autor: Bernd

It was Immanuel Kant who declared, we perceive only facts, events. Links between these facts are added by our brainwork. These links are STORIES, threads, links, connections between observations and individual peoples and their deeds. All we see is “this, here, now”. If – then – else is brainwork, science, engineering – stories.


Kant hat mal festgestellt, dass wir nur Ereignisse wahrnehmen können, die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen jedoch über den Verstand herstellen – das sind die Stories – die Linien, Verbindungen zwischen den Ereignissen und Individuen!

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Shawn Callahan about Story Ways

Sonntag, 6. April 2008 | Autor: Bernd

It is always the same. If you think you have found a new idea – you are mostly wrong. My ideas about Story Ways has been found at least by Shawn Callahan also in 27/07/07:

“I’m thinking now we need to go one step further and look for ways for stories to create new conversations and new actions. It’s not simply telling stories and listening to stories but harnessing this narrative interaction to trigger new ways of thinking.”

New ways of thinking and new ways of working together – that’s the idea of Storytelling and Storylistening. Thank you, Shawn, i am on the right way because i agree with you.

(There are a lot of german publicists and professors they think they have had invented the ideas of Storytelling or Storylistening, but we know that this ideas are much older, as old as mankind.)

This is also the idea of the difference between CONFUZIUS and LAOZI. Confuzius thought about the right way and he found his right way (or propagated one – because it weren’t his origin ideas) he thought is the right one, but Laozi thought about the right energy to go your own way or tell your own story. Sources of this energy are (narrative) interactions. So Taoism (and its religious sibling ZEN) often tells irrational and open stories to teach new ways of thinking.

Is it really nessessary, to be the first with an idea? No, its like man with woman, you don’t have to be the first, but you have to be good!

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Storytelling for Enterprises

Mittwoch, 2. April 2008 | Autor: Bernd

  • It is not all done if you had success, you have others tell about this success!
  • Do you know what are the stories told about your company in your region?
  • What are the stories and lore connected with your products?
  • What are the corporate stories and lore told IN your company?
  • What are the stories customers tell about you and your company?
  • Who are the real heros of this stories?
  • What is the way your employees speak about your enterprise? Do they tell loser- or winnerstories?

  • Es genügt nicht nur, Erfolg zu haben, man muss auch davon erzählen können!
  • Wissen Sie, welche Geschichten über Ihr Unternehmen in ihrer Region erzählt werden?
  • Welche Geschichten und Stories verbinden sich mit Ihren Produkten?
  • Welche Geschichten werden in welchem Stil IN Ihrem Unternehmen über Sie oder Ihre Mitarbeiter erzählt?
  • Welche Geschichten kann ein Kunde über Sie verbreiten?
  • Wer sind die wirklichen Helden dieser Geschichten?
  • Wie erzählen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Ihr Unternehmen, haben Sie eine Erfolgs- oder eine Versagergeschichte?

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